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Mit der Überschrift "Jobkiller E-Mobilität" hat die Tagesschau ihren Bericht zu dem am 13. Januar 2020 veröffentlichten Zwischenbericht der nationalen Plattform Zukunft der Mobilität eingeleitet: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/autoindustrie-elektromobilitaet-101.html

Der 1. Zwischenbericht der Arbeitsgruppe 4 umfasst 44 Seiten und ist unter folgendem Link zu finden: https://www.plattform-zukunft-mobilitaet.de/wp-content/uploads/2020/01/NPM_AG4_Personalplanung_Zwischenbericht_2020.pdf

Hierzu sollte man wissen, dass sich die Arbeitsgruppe hauptsächlich aus Branchenvertretern der Automobilindustrie zusammensetzt. So sind beispielsweise Volkswagen, Daimer und ZF Friedrichshafen vertreten. Grundsätzlich ist die nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) ein Verband der Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert. Die NPM formuliert zusätzlich Handlungsempfehlungen direkt an die Bundesregierung. Gegründet wurde die NPM allerdings nicht von den Wirtschaftsunternehmen sondern basiert auf dem Koalitionsvertrag von CDU/ CSU und SPD. Somit ist ein direkter Weg ins Bundesparlament gegeben.

Der Zwischenbericht geht auf den Strukturwandel im Mobilitätssektor ein und beschreibt die gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Hierzu werden quantitative Analysen vorgestellt, die einen Blick auf die Auswirkung der Beschäftigung in der Automobilindustrie geben. Hieraus werden Handlungsempfehlungen an die Politik formuliert.

Grundsätzlich werden bei Elektroautos weniger Komponenten benötigt, da ein E-Motor technisch übersichtlicher als ein Verbrennungsmotor ist. Zusätzlich müssen die Werke für die Elektromobilität umgebaut werden. In diesem Zusammenhang werden die Werke und Fertigungsstraße digitalisiert, so dass gerade bei den Hilfskräften Stellen entfallen.

Sollte der Import-Bedarf für Batteriezellen und der Absatz für Elektroautos weiter steigen, so geht die NPM davon aus, dass es einen erhöhten Beschäftigungsrückgang geben wird.

Die NPM sieht dringenden Handlungsbedarf bei der Industrie, um ihre Geschäftsfelder an die Mobilität der Zukunft anzupassen. Während und der Transformation des Mobilitätssystem benötigt die Industrie Hilfe bei der Prognose des Personalbedarfs um strategische Anpassungen im Personalwesen bewerkstelligen zu können. Gleichzeitig soll die Qualifizierung des Personals verbessert werden, damit sie nicht als Verlierer der Transformation hervorgehen. Hierfür sind so gegenannte Hubs vorgesehen.

Vorteile sind die NPM auch in der Anpassung des Qualifizierungschancengesetz, womit auch kollektive Anträge geöffnet werden. So würde man von der Individualförderung zur Förderung von Gesamtmaßnahmen kommmen können.

Möchten Sie weitere Informationen erhalten, lesen sie diese im .pdf nach.

 

 

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