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Das Bundesverkehrsministerium hat Maßnahmen erarbeitet, um die Verkehrswende in Deutschland voranzubringen. Das Gesamtpaket mit über 50 Maßnahmen können Sie dem beigefügten Link entnehmen:

https://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/K/aktiver-klimaschutz-in-der-verkehrspolitik.html

Um die 18,5 % der deutschlandweiten Emissionen im Verkehrssektor einzusparen will das Bundesverkehrsministerium u.a. die "grüne Bahn" ausbauen. Für Schleswig-Holstein kann dies ein Umstieg von Diesel-Zügen auf Elektro- oder Wasserstoff-Züge bedeuten. Gleichzeit soll der Güterverkehr auf der Schiene verlagert und verbessert werden. Außerdem steht im Maßnahmenkatalog, dass radfreundliche Rahmenbedingungen in Deutschland geschaffen werden sollen.

Mit weiteren Maßnahmen, wie den alternativen Treibstoffen (Power-to-X) erhofft sich das Verkehrsministerium eine Einsparung von 9-10 Mio. Tonnen CO2. Hier fehlt leider der Bezug zur Energiewende, welche wir gerade in Schleswig-Holstein dringend benötigen. Eine Kaufprämie für elektrische Gebrauchtwagen soll zu mehr E-Autos auf den deutschen Straßen führen. Zusätzlich sollen vermehr E-Busse im Verkehr eingesetzt werden.

Insgesamt werden mit der Umsetzung 50 Mio. Tonnen CO2 vermieden, rechnet das Bundesverkehrsministerium vor. Laut dem Klimaschutzplan der Bundesregierung muss im Vekehrssektor der Emissions-Anteil von 163 Mio. Tonnen CO2 auf 95 Mio. Tonnen CO2 reduziert werden. Bei dem Ausgangswert von 163 Mio. t CO2 minus 50 Mio. t CO2 (Vermeidung laut Maßnahmenkatalog) bleibt eine Differenz von 18 Mio. Tonnen CO2 bestehen, so dass die eigenen Ziele nicht erreicht werden können. Davon ausgehend, dass man per Beschluss ggf. seit 1990 bereits 13 Mio. Tonnen CO2 eingespart hat, so verbleibt eine Differenz von 5 Mio. Tonnen CO2 bestehen, wobei es wissenschaftliche Studien gibt, die bezweifeln, dass es bis dato derartige Einsparungen gibt.

Kritik zum Maßnahmenpaket finden Sie hier:

https://www.tagesschau.de/inland/kritik-verkehr-klimaschutz-101.html

 

Auch interessant: https://www.standorttool.de/  Hier werden die Potenziale für Strom, Wasserstoff und Erdgas vorgestellt und eine Aussicht für die nächsten Jahre dargestellt.

 

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